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Haben Sie schon mal daran gedacht einen eigenen Olivenbaum zu besitzen? Bei einer Olivenernte mitzumachen oder Öl von Ihrem eigenen Baum zu bekommen?

Dann werden Sie doch einfach Pate eines Olivenbaumes, indem Sie ihr persönliches Patenschaftsmodell auswählen!

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Von der Frucht zum Öl

Von der Frucht zum ÖL

Ein Olivenbaum wird über 5 bis 10 Jahre sehr intensiv gepflegt bis er die ersten Früchte trägt. Pro Baum erhält man im Durchschnitt ca. 20 kg Oliven. Je nach Erntezeitpunkt ergibt sich daraus 3 bis 5 Liter Öl. Je früher die Oliven geerntet werden, desto weniger ist die Ergiebigkeit der hochwertigen Ölmenge. Zwar steigt mit dem fortführenden Reifestatus die Ölmenge, aber dafür leidet umso mehr die Qualität. Vom Baum gefallene, überreife Oliven eignen sich nicht für ein Öl der Güteklase "Nativ Extra". Daher werden auf Villa Oliveto alle Oliven von Hand gepflückt. Ein geübter Pflücker erntet dabei in der Stunde max. 10 kg Oliven.

Für einen Liter Olivenöl braucht es 4 bis 6 kg Oliven. Diese werden nach dem Pflücken aussortiert, denn das Öl von Villa Oliveto ist auschließlich von unverletzten und gesunden Oliven. Nach dem Waschen werden sie noch am selben Tag zerkleinert und gepresst. Danach muss das Olivenöl gelagert und abgefüllt werden.

Dieses Öl der absolut ersten Güteklasse "Nativ Extra" hat die grösste Heilwirkung mit einem besonderen, geschmacklich hochwertigen Charakter der Ägäischen Küste.

Wie bei einer guten Flasche Wein hat auch eine gute Flasche Olivenöl ihren Preis.

 
Die Ernte

Je nach Sorte enthalten die Oliven zwischen 16% und 20% Öl. Hauptsächlich kommt das Öl aus dem Fruchtfleisch und zu einem kleinen Anteil aus den Kernen. Die Oliven werden für die Ölgewinnung vor der Vollreife geerntet. Die reiferen Oliven liefern zwar viel mehr Öl, aber dafür ist die Qualität nicht hochwertig, da der Anteil an unerwünschen freien Fettsäuren umso höher ist. "Das Öl soll im Krug nicht am Baum reifen!"

Impressionen von der Ernte

Einige Produzenten lassen überreife Oliven und Früchte bewußt in der Sonne oder im heißen Wasser liegen, damit sie die Ölproduktion erhöhen können. Allerdings ist die Qualität dieser Öle besonders beeinträchtigt. Solche Tricks lassen sich leider weder nachweisen, noch kontrollieren. Für die ehrlichen Produzenten guter Olivenöle grenzen solche Machenschaften an Betrug. 

Je nach Anbaugebiet werden die Oliven zwischen Ende Oktober und Anfang Februar geerntet. Die Pflückmethode hat dabei beträchtlichen Einfluß auf die Ölqualität. Daher werden die Oliven für Öle der Klasse nativ extra heute noch von Hand geerntet. Die Früchte werden dabei mit einem kleinen Kunststoff-Rechen von den Ästen gestreift oder sie werden mit langen Stöcken von den Bäumen geschlagen. Die großen Ölproduzenten benutzen häufig durch Traktoren angetriebene Rüttelmaschinen, mit denen sie den ganzen Olivenbaumstamm kräftig rütteln und die Früchte in Netzen auffangen. Die Meinungen, in wie weit dies dem Baum schadet, werden kontrovers diskutiert. Zumindest ist das Öl dieser Fallfrüchte eher minderer Qualität.

Die Ölmühle

Die Devise lautet "vom Baum direkt in die Mühle". Je größer der Zeitabstand zwischen Ernten und Pressen der Früchte beträgt, desto höher klettert der Anteil an unerwünschten freien Fettsäuren. Der hohe Fettsäureanteil beeinträchtigt nicht nur die Qualität, sondern auch den Geschmack. Die Oliven sollen im Idealfall nur wenige Stunden nach der Ernte, möglichst aber innerhalb von drei Tagen gepresst werden. Auf Villa Oliveto werden die gepflückten Früchte noch am selben Tag zu Öl weiter verarbeitet. So garantieren wir ein besonders hochwertiges Öl mit hohem Anteil an Antioxidantien.


Das Pressen der Oliven

Das Pressen der Oliven

Die Oliven werden zuerst verlesen. Dabei werden Blätter und schlechte Früchte aussortiert. Einige Produzenten belassen ein paar Blätter im Pressgut. Daduch bekommt das Öl eine schöne grüne Farbe und einen leichten, bitteren Geschmack.
Zunächst werden die Oliven gewaschen, um anschließend entweder in tradionellen Mühlen mit großen Granitsteinen oder in größeren Mühlen mit modernen Maschinen (Hammerschlag und Messer) zu Mus, der Maische, verarbeitet zu werden. Die Maische wird danach auf Pressmatten verteilt und unter Druck gepresst.

Die Weiterverarbeitung

Die Weiterverarbeitung

In Zentrifugen wird das Öl von der übrigen Flüssigkeit getrennt. Anschließend wird das "junge" Olivenöl einige Zeit gelagert, damit sich der Ölschlamm setzen kann. Das Öl wird dabei regelmäßig umgefüllt und der Bodensatz, der sogenannte Ölschlamm, entfernt. Später wird es je nach Qualität direkt abgefüllt oder noch filtriert.
Ölkenner bevorzugen unfiltriertes Olivenöl.